Zu jung für alt

Wir haben noch kein allgemein gültiges Wort, wenn wir in unseren Unternehmen von den „älteren Beschäftigten“ sprechen. Reden wir von den „Alten“, den „Erfahrenen“, der „Generation 50 oder 55+“, reden wir von den „alternden Belegschaften“ oder reden wir ganz einfach von den „Babyboomern“?

In unseren Unternehmen sprechen wir häufig vom kalendarischen Alter. Das orientiert sich am Geburtsdatum. Nun altern Menschen ja nicht nur zwischen den Alterskohorten, sondern auch innerhalb der Alterskohorten. Daher gibt es das biologische Alter und es gibt das soziale Alter, also das, was einem die Gesellschaft oder das Unternehmen vorschreibt, was man in seinem Alter zu tun und zu lassen hat. Und es gibt das gefühlte Alter. Alle vier Dimensionen sind wichtig. Sie haben Auswirkungen auf die Zusammenarbeit der Generationen und auf die Art und Weise wie geführt wird.

  1. Führung definiert sich gerade neu. Es gibt immer weniger die klassischen Führungsmodelle, in denen ältere Führungskräfte jüngere Mitarbeitende führen, sondern inzwischen zunehmend auch jüngere Führungsverantwortliche, die ältere, langjährige und erfahrene Mitarbeitende führen müssen.
  2. Wissensmanagement wird zum Überlebensfaktor der Unternehmen. Dabei geht es nicht nur um die Weitergabe das expliziten Wissens, also um das Sammeln in Datenbanken, sondern um die Vermittlung des impliziten Wissens, der Erfahrungskompetenz in Lern-Tandems und frühzeitigen Nachfolgemodellen.
  3. Zeitsouveränität ist nicht mehr nur ein Wert jüngerer Generationen, sondern zunehmend auch für ältere Beschäftigte sehr attraktiv. Herr über die eigene Zeit zu sein ist etwas, das alle Generationen umtreibt.

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In diesem Workshop

  • reflektieren und analysieren wir daher die Alters- und Personalstruktur in Ihrem Verantwortungsbereich
  • entwickeln ein strategisches Vorgehen und einen Handlungsplan bzgl. möglicher Maßnahmen zum Umgang mit Vertreter/innen der Generation 55+
  • erhalten Sie fachliche Inputs zum Thema „Arbeit und Alter“ sowie thematische Impulse aus Best Practice Beispielen
  • erarbeiten wir Schritte für einen Praxistransfer und für eine langfristige Implementierungsstrategie in Ihrem Verantwortungsbereich