Wie auch Ihr Unternehmen zum echten „Magneten“ für Mitarbeiter wird

Der Weg zum Magnet-Unternehmen wird für viele Unternehmen immer wichti­ger. Um so mehr freute es mich, dass mein Vorgehen in diesem Zusammenhang immer größere Resonanz erhält. In einer der nächs­ten Ausgaben der Zeitschrift SOZIALWIRTSCHAFT wird dazu ein großer Artikel erschei­nen. Für alle, die bis dahin nicht warten und sich im Vorfeld infor­mie­ren möchten, habe ich hier die 7 Schritte kompakt zusammengestellt.

Der Erfolg jedes Unternehmens lebt von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dies geht nicht zuletzt auf einen Arbeitsmarkt zurück, der geprägt ist von einer hohen Nachfrage nach Fachkräften. Personalführung, Personalentwicklung und Personalmarketing sind deshalb längst keine Nebenthemen mehr, sondern von zentra­ler strate­gi­scher Bedeutung.Insbesondere in sozia­len Berufen und Unternehmen ist der Bedarf groß: Laut dem aktuel­len „Pflegereport“ der Bertelsmann Stiftung werden bis 2030 bis zu 500.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alleine im Pflegebereich fehlen. Grund genug, schon heute etwas in punkto Mitarbeitermarketing zu bewegen.

Ein Magnet-Unternehmen sticht durch hohe Mitarbeiterattraktivität und ‑bindung heraus

Die Herausforderung für Arbeitgeber der Sozialwirtschaft, Personal in einem verknapp­ten Arbeitsmarkt zu gewin­nen und zu halten, ist keines­wegs neu. Bereits in den 1980er Jahren stellte sich diese in den USA beson­ders in Krankenhäusern. Hieraus entstand das Konzept der Magnet Hospitals, eine Ansammlung von Best Practices, das seither konti­nu­ier­lich weiter­ent­wi­ckelt wurde. „Magnet-Unternehmen“ bezeich­net im allge­mei­nen Sinn einen Arbeitgeber, der unter gleichen Bedingungen eine größe­ren Rekrutierungserfolg sowie eine stärkere Mitarbeiterbindung aufweist als seine Mitbewerber.

Die folgen­den fünf Schritte gehen auf die Erfahrungswerte zahlrei­cher Magnet-Unternehmen zurück und lassen sich auch in Ihrem Unternehmen erfolg­reich zum Einsatz bringen:

  1. Personalstruktur analy­sie­ren, Personalbedarf planen:
    Eine Analyse der Personalstruktur, zum Beispiel nach Alter, ist ein wichti­ger Ausgangspunkt für die Strategie und sollte idealer­weise laufend aktua­li­siert werden. Wer weiß, wann Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter voraus­sicht­lich ausschei­den werden und aus welchem Grund, kann die Neueinstellung entspre­chend planen.
  2. Neue Potenziale und Zielgruppen erschließen:
    Bei der Rekrutierung geht es nicht darum, die „Besten“ für eine Anstellung zu gewin­nen, sondern eher die „Richtigen“. Dabei lohnt es sich, gezielt auf Nischenbereiche des Arbeitsmarkts zu sehen wie beispiels­weise die Generation 50+ oder auch Studienabbrecher.
  3. Die Werte-DNA Ihres Unternehmens leben:
    Jedes Unternehmen sollte seine Werte definie­ren und als verbind­lich festset­zen. Darüber hinaus ist es wichtig, die Werte-DNA im Alltag umzusetzen.
  4. Wert-volle Führung als Garant der Mitarbeiterbindung:
    Die Werte-DNA bietet den Ausgangspunkt für wert-schät­zende und wert-volle Führung. Eine positive Erfahrung mit den eigenen Vorgesetzten ist für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wichti­ger Grund, im Unternehmen zu bleiben.
  5. Personalentwicklung strate­gisch ausrichten:
    Je nach Lebensphase haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter­schied­li­che Bedürfnisse; zum Beispiel Elternschaft, Pflege der eigenen Eltern oder Eintritt in den Ruhestand. Magnet-Unternehmen ist dies bewusst (siehe Schritt 1) und sie planen dies schon im Voraus ein.
  6. Personalmarketing nach innen wie außen betreiben:
    Personalmarketing wird oftmals leider noch ausschließ­lich im Kontext der Rekrutierung verstan­den. Dabei geht es aber auch darum, nach innen zu wirken und die Personalbindung zu stärken. Neuere Ansätze wie Social Media oder auch das Influencer Marketing sind dabei hilfreich, gezielt die richtige Zielgruppe anzusprechen.
  7. Die Community aufbauen und pflegen:
    Empfehlungen zufrie­de­ner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der Königsweg des Personalmarketings. Dabei sollten Unternehmen auch über den Tellerrand hinaus­schauen und in bestimm­ten Fällen auch noch mit ehema­li­gen Kolleginnen und Kollegen in Kontakt bleiben. Gerade engagierte Ruheständler können so zu wichti­gen Fürsprechern werden.

Der Weg zum Magnet-Unternehmen ist ein ständi­ger Prozess

Die hier skizzier­ten Erfolgsmethoden sind weniger als Checkliste zu verste­hen, die es einmal abzuha­ken gilt, sondern als Denkanstöße für die perma­nente Weiterentwicklung und Verbesserung. Der Weg zum Magnetunternehmen gleicht einem Marathon. Auch wenn diese Aufgabe zunächst als sehr groß erscheint: Auch ein Marathonläufer schnürt zuerst einmal seine Schuhe und beginnt mit einem ersten Schritt. Gerne unter­stütze ich Sie dabei, sich darauf vorzu­be­rei­ten und diesen Prozess auf den Weg zu bringen.

Falls Sie also mehr zum Thema der Magnet-Unternehmen in Erfahrung bringen möchten und wie Sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewin­nen und an sich binden, schicken Sie mir gerne eine Nachricht an volz-neidlinger@vn‑p.de oder rufen Sie mich an. Sie errei­chen mich unter 07725 914754.

Ich freue mich auf Sie!

Ihr Martin Volz-Neidlinger

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