Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben – Wo stehen Sie?

In meinem letzten Blogbeitrag konnten Sie erfah­ren, warum die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben in der heuti­gen Zeit defini­tiv kein Luxusthema mehr ist. Vielmehr handelt es sich hierbei um einen der Haupterfolgsfaktoren in der Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung. In der Tat ist davon auszu­ge­hen, dass Unternehmen, die sich der Wichtigkeit und Aktualität dieses Themas nicht bewusst sind, mittel- und langfris­tig von ihren Wettbewerbern abgehängt werden. Sind Sie sich im Klaren darüber, wo Sie und Ihr Unternehmen derzeit stehen?

Wenn Sie möchten, können wir es in diesem Blogbeitrag gemein­sam herausfinden:

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Unternehmenskultur: Basis für gute Vereinbarkeit 

Ist Ihre Personalpolitik familien- und lebens­pha­sen­ori­en­tiert gestaltet? 

Werden bereits Maßnahmen umgesetzt, die Ihre Arbeitgeberattraktivität steigern? 

Ist Familienfreundlichkeit Teil Ihrer Markenidentität?

Ihre gelebte Unternehmenskultur stellt die Grundlage für gute Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben dar. Nur wenn diese Kultur famili­en­freund­lich geprägt ist, wird es möglich sein, dass alle Beschäftigte diese Vereinbarkeit auch leben können. 

Wie ausge­prägt ist also die Familienorientierung in Ihrer Unternehmenskultur? Je nach Entwicklungsstufe lassen sich hinsicht­lich der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben diese drei Gruppierungen abgrenzen:

Die “Beginner” oder “Starter”

Die “Beginner” oder auch “Starter” sind Unternehmen, die bisher noch keine oder sehr wenige Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben für ihre Beschäftigten entwi­ckelt haben. Die Gründe hierfür sind vielsei­tig: Beispielsweise überwiegt das opera­tive Tagesgeschäft, die Vielzahl an geschäfts­kri­ti­schen Projekten, oder auch die fehlende Einsicht in die Notwendigkeit und Bedeutsamkeit dieses Themas. 

Diese Gründe kann wahrschein­lich so gut wie jede Führungskraft ohne Weiteres nachemp­fin­den, jedoch als drasti­sche Konsequenz, werden diese Unternehmen mittel- und langfris­tig vom Wettbewerb abgehängt.

Die Optimierer

Zu der Gruppe der “Optimierer” können Unternehmen gezählt werden, die bereits vorhan­dene Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben ausbauen und syste­ma­ti­sie­ren wollen. Diese Unternehmen haben schon gute Erfahrungen mit den ersten Umsetzungen gemacht, stehen aber nun vor der maßgeb­li­chen Herausforderung diese Einzelbemühungen in ein funktio­na­les Gesamtsystem zu integrie­ren, sie also in die strate­gi­sche Ausrichtung des Unternehmens aufzu­neh­men. Sie müssen feststel­len, dass viele der Einzelmaßnahmen nicht die gewünschte Wirkung erzie­len. Beispielsweise konnten nicht alle Führungskräfte für diese Bemühungen gewon­nen werden, oder die Anforderungen der Beschäftigten stehen weiter­hin im Ungleichgewicht mit der Erfüllung der Unternehmensziele.

Die Champions

Zuletzt – jedoch werden diese Unternehmen am Markt die Ersten sein – gibt es noch die “Champions”, die ihre Unternehmensstrategie und ihre Unternehmenskultur langfris­tig familien- und lebens­pha­sen­be­wusst gestal­ten. Die “Champions” setzen bereit seit vielen Jahren zahlrei­che Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben um und haben diese ebenfalls als Ziel langfris­tig in deren Unternehmensstrategie veran­kert. Alle Beschäftigten verfol­gen dieses Ziel gemein­sam und profi­tie­ren gleich­zei­tig von der Attraktivität der Arbeitgebermarke. Man kann behaup­ten, dass diese Unternehmen inzwi­schen sich einen nicht mehr einzu­ho­len­den Vorsprung gegen­über ihren Mitbewerbern geschaf­fen haben, da ihre Unternehmenskultur gleicher­ma­ßen leistungs- als auch mitar­bei­ter­ori­en­tiert ist.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Ihre Bestandsaufnahme

Möchten Sie Ihr Unternehmen einem“Kultur-Check” unterziehen?

Damit Sie eine objek­tive Bestandsaufnahme Ihrer derzei­ti­gen Vereinbarkeit von Beruf und Familie erhal­ten können, habe ich folgende Checkliste für Sie entwi­ckelt, anhand derer Sie erfah­ren können, zu welcher Gruppe (“Beginner” – “Optimierer” – “Champion”) Sie gehören und Ihren Bedarf bezüg­lich mögli­cher Maßnahmen besser einschät­zen können. 

ZUR CHECKLISTE

Das audit beruf­und­fa­mi­lie – Ihr Begleiter in die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben

Konnten Sie mittels der Checkliste zur Standortbestimmung heraus­fin­den, an welcher Stelle des Entwicklungsprozesses Sie stehen?

Ganz gleich, ob Sie nun ein “Beginner”, ein “Optimierer”, oder bereits ein “Champion” sind, der Vorteil des audit beruf­und­fa­mi­lie ist, dass es Sie in allen drei Entwicklungsstufen unter­stützt zum Leuchtturm zu werden, der weit ins Umfeld ausstrahlt. Gemeinsam werden indivi­du­ell für Sie ausge­wählte Maßnahmen umgesetzt, die Ihre Attraktivität als Arbeitgeber nachhal­tig steigern und Ihre Fähigkeit stärken, quali­fi­zierte Mitarbeiter zu gewin­nen und langfris­tig zu halten.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Gerne können wir gemein­sam Ihre indivi­du­elle beruf­li­che Situation bespre­chen und heraus­fin­den, welche Schritte zur unter­neh­me­ri­schen Weiterentwicklung als nächste möglich sind. Senden Sie mir hierfür eine Mail an volz-neidlinger@vn‑p.de oder rufen Sie mich an unter 07725 914754. 

Ich freue mich auf Sie!

Ihr Martin Volz-Neidlinger

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