Richtig führen will gelernt sein – Das Führungskräftecoaching

“Wer an den Spiegel tritt, um sich zu ändern, der hat sich bereits geändert.” – Seneca

Wenn Sie mich fragen, was ich in den vielen Jahren, in denen ich als Führungskräftecoach tätig bin, als Hauptkennzeichen von Führungskräften kennengelernt habe, dann dieses: Sie „führen“ Veränderungen herbei: in ihren Teams, in ihrem Umfeld, bei sich selbst. Damit dies keine Veränderungen zum „Schlechten“ sind, ist eine ganz altmodische Eigenschaft notwendig: die Fähigkeit zur Selbstreflexion. Sie ist der entscheidende Faktor zu einem modifizierten Führungskräfte-„Ich“. Ich bin immer sehr beeindruckt, wie sehr dieses „modifizierte Ich“ uns in den brenzligen Situationen oder den Umbruchsituationen unseres Arbeitsalltags hilft die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ein “modifiziertes Ich” auf das man sich verlassen kann. Doch wie können wir dieses ganz gezielt erreichen? Allein auf sich selbst gestellt, schaffen wir das nicht. Hier kommt Coaching mit ins Spiel. 

In diesem Beitrag zeige ich Ihnen die zentralen Dimensionen und Vorteile des Führungskräftecoachings auf. Gemeinsam bewegen wir uns von der Frage “Wo stehe ich derzeit?” über die Frage  “Wie möchte ich mich weiterentwickeln?” bis hin zu der Frage “Warum bin ich da nur nicht selber darauf gekommen?”.

Coaching für Führungskräfte: Zuerst war die Selbstreflexion

“Wo stehe ich derzeit?”

Schwierige Situationen zu meistern, gehört zum Alltag einer Führungskraft. Hier helfen keine Patentrezepte, sondern nur eine profunde Erfahrungskompetenz. Wie können wir diese erreichen? Nur durch Erfahrungen – und durch Selbstreflexion. 

Mittels der Selbstreflexion, die wir im Zuge des Führungskräftecoachings erreichen, können wir uns entscheidend auf die schwierigen Situationen des Alltags einer Führungskraft vorbereiten und sie zukünftig deutlich besser und souveräner meistern. Diesen Schritt in die Selbstreflexion zu tätigen, also die Entscheidung zu treffen, das eigene Handeln zu reflektieren, zu hinterfragen und anzupassen, ist also der erste und unabdingbare Schritt in eine erfolgreiche Zukunft und in ein souveränes Führungsverhalten.

Die fünf Dimensionen des Führungskräftecoachings

“Wie möchte ich mich weiterentwickeln?”

Um zu einer möglichst umfassenden Selbstreflexion zu kommen, setze ich im Führungskräftecoaching immer den Fokus auf fünf Dimensionen: Person; Rolle; Organisation; Klienten und Kunden; Politisches und organisatorisches Umfeld

Beispielhafte Fragestellungen hierbei sind:

  1. Person: Wer bin ich als Person? Was macht mich aus? Was sind meine Stärken? Was will ich erreichen?
  2. Rolle: Welche Rolle nehme ich ein? Was wird von mir hierbei verlangt? Bin ich den Anforderungen gewachsen? Brauche ich weitere Kompetenzen, um meine Rolle ausführen zu können? Welchen Entscheidungsspielraum habe ich?
  3. Organisation: In welcher Organisation bzw. in welchem Unternehmen bin ich tätig? Worauf habe ich einen Einfluss? Wer hat wem was zu sagen? 
  4. Klienten und Kunden: Mit welchem Kunden / Klienten stehe ich in Kontakt? Kann ich den Bedürfnissen dieser Kunden / Klienten gerecht werden? Welche Erwartungen und Bedürfnisse haben sie?
  5. Politisches und organisatorisches Umfeld: Mit welchen Rahmenbedingungen hinsichtlich des politischen und gesellschaftlichen Umfelds sehe ich mich konfrontiert? Wie verändern neue Gesetze und Entwicklungen mein Handeln als Führungskraft?

Durch diese Selbstreflexion arbeiten wir Stück für Stück heraus, wie Sie sich in Zukunft als Führungskraft weiterentwickeln möchten und auch können – wir werden entdecken, wohin die Reise gehen soll und uns ein klar definiertes Ziel setzen. So weit, so gut! Doch, warum ist es sinnvoll, sich genau hierbei Unterstützung zu suchen? Kann man das nicht auch alleine?

Führungskräftecoaching oder auch „weil der Mensch auf dem Weg zum Ich das Du braucht.“

“Warum bin ich da nur nicht selber darauf gekommen?”

Zu Beginn meiner Führungslaufbahn habe ich selber häufig um Rat gebeten und ich bin dankbar, dass mich ein sehr erfahrener Mann in dieser Vorgehensweise bereits früh mit den folgenden Worten bestärkt hat:

“Man muss sich ja nicht alleine plagen… Lassen Sie sich coachen, denn nur wer weiterkommen will, holt sich Unterstützung.”

Er hat Recht behalten. Damals, wie auch heute noch durfte ich mit Menschen zusammenarbeiten, die mich unterstützen. Sie schlüsseln scheinbar ausweglose Situationen für mich auf, stehen mir zur Seite und reflektieren anstehende Entscheidungen oder Konflikte in meinem beruflichen Umfeld. Es ist kein Geheimnis: Wir Menschen brauchen das Gegenüber, als Spiegel, als Resonanzboden oder auch als einfühlsamen Begleiter, um die richtigen Schritte in eine erfolgreiche Zukunft zu tätigen.

Der Prozess des Führungskräftecoachings

Wir haben nun ein gemeinsames Ziel vor Augen: die Transformation in eine erfolgreiche und sich seiner Selbst bewussten Führungskraft. Doch wie genau läuft der Prozess eines Führungskräftecoachings ab? Worauf muss ich mich einstellen oder vorbereiten? Diese detailreichen Informationen zu dem Ablauf und den Methoden eines Führungskräftecoachings habe ich hier für Sie vorbereitet.

Fazit: Der Führungskräftecoach als „Wachstumsförderer“

Ich bin ein Führungskräftecoach – und ich bin es gerne. Ich sehe mich dabei als “facilitator”, auf Deutsch “Wachstumsförderer”. Hier schwingt auch der lateinische Begriff “facilis” mit, denn wir machen es “einfach”. Ich möchte die Führungskräfte von heute und morgen auf ihrem Wachstumsweg unterstützen und ihnen den Einstieg in eine erfolgreiche Zukunft ein bisschen “leichter” machen. Wie heißt es so schön: Wir machen es. Einfach. 

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Gerne können wir gemeinsam Ihre individuelle berufliche Situation besprechen und herausfinden, welche Schritte zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung als nächstes möglich sind. Senden Sie mir hierfür eine Mail an volz-neidlinger@vn-p.de oder rufen Sie mich an unter 07725 914754.

Ich freue mich auf Sie!

 

Ihr Martin Volz-Neidlinger

 

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