Lohnt sich eigentlich ein Zertifikat als Unternehmen?

Immer wieder höre ich diese Frage, verbunden mit den Aussagen: „Wir machen schon sehr viel, das Geld setzen wir lieber für direkte Maßnahmen im Unternehmen ein.“

Auf den ersten Blick ist diese Haltung verständlich. Wer investiert schon gerne in Papier, wer verschwendet seine Zeit mit dem Ausfüllen von Formularen, wer blockiert Arbeitszeit im Unternehmen, wenn das Tagesgeschäft schon alle zeitlichen und personellen Ressourcen in Anspruch nimmt?

Zertifikat trifft auf Entwicklungsprozess

Im weiteren Verlauf unserer Gespräche zeigt sich dann etwas anderes: es geht nicht nur um ein Zertifikat, es geht um einen Entwicklungsprozess – hin zu einem zu einem Unternehmen, das die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben der Beschäftigten nicht nur an Instrumenten festmacht, sondern als Strategie in der Personalpolitik auf höchster Ebene verankert – und seine Führungsverantwortlichen befähigt, diese familien- und lebensphasenbewusste Ausrichtung auch umzusetzen. Sonst bleibt die Vereinbarkeit von der individuellen Umsetzung der einzelnen Führungsverantwortlichen abhängig, sonst bleiben Führungsverantwortliche auf sich allein gestellt, wenn es darum geht, nicht zwischen dem betrieblichen Druck und den persönlichen Wünschen der Beschäftigten zerrieben zu werden.

Braucht man dafür dann ein Zertifikat? Die Antwort ist einfach. Es gilt die alte Weisheit aus dem Marketing: „Wenn draußen vor dem Fenster ein Baum umfällt – und keiner bemerkt es, dann steht der noch.“ Übertragen auf die Welt der Unternehmen heißt das:

„Wenn wir noch so viele Maßnahmen durchführen – und keiner weiß davon, dann machen wir sie nicht.“

Gerade, wenn es darum geht, für potenzielle Bewerberinnen und Bewerber attraktiv und anziehend zu sein, gilt diese Wahrheit.

Kriterien an ein sinnvolles Zertifikat

Dafür brauchen Unternehmen ein Zertifikat. Nicht irgendein x-beliebiges, sondern eines, das folgende Kriterien erfüllt: Es muss

  • sich seit vielen Jahren in der Praxis bewährt haben,
  • von vielen Unternehmen und Institutionen erfolgreich durchgeführt werden,
  • wissenschaftlich erprobt und durch Studien valide ausgewertet worden sein,
  • von qualifizierten Beraterinnen und Beratern begleitet werden,
  • einen hohen Bekanntheitsgrad haben und bei Bewerberinnen und Bewerbern großes Vertrauen besitzen,
  • selbst ein Markenzeichen sein.

Es gibt ein Zertifikat, das diese Kriterien erfüllt und sich seit vielen Jahren in über 1000 Unternehmen in Deutschland bewährt. Es steht für Qualität und für Umsetzungserfolge: das Managementinstrument für eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik, das audit berufundfamilie.

So war es ein ganz besonderer Tag, der 20. Juni 2017 in Berlin, als 353 Unternehmen und Institutionen, die insgesamt 677.900 Beschäftigte und 567.200 Studierende repräsentieren, ihr Zertifikat aus den Händen der Bundesministerin Dr. Katarina Barley und des Parlamentarischen Staatssekretärs bei der Bundeswirtschaftsministerin, Dirk Wiese erhalten haben.

audit berufundfamilie

Einer der Zertifikatsträger des audit berufundfamilie: Herr Dr. Piojda, Personalleiter der Kreissparkasse Heilbronn und Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH

Wenn Sie die Atmosphäre der Zertifikatsverleihungsfeier miterleben wollen, hier erfahren Sie mehr http://newsletter.berufundfamilie.de/-viewonline2/14848/221/2825/ClF8BrfH/Yls3b8q7s9/1

Wollen auch Sie von den Vorteilen des audit berufundfamilie profitieren? Schicken Sie mir eine E-Mail an volz-neidlinger@vn-p.de oder rufen Sie mich an unter 07725 914754. Ich unterstütze Sie gerne!

Martin Volz-Neidlinger

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