Krisenkommunikation für Führungskräfte

Das vergan­gene Jahr hat allen sehr viel abver­langt – bis heute. In Coachinggesprächen mit Führungsverantwortlichen, in Online Workshops und Web-Seminaren berich­ten viele Führungskräfte, wie anstren­gend die Führung ihrer Teammitglieder und ihrer Mitarbeitenden gewor­den ist. Dabei geht es nicht nur um die inzwi­schen nahezu klassi­schen Themen wie Führung eines Teams aus der räumli­chen Distanz, der virtu­el­len Kommunikation mit unter­schied­li­chen Kommunikationstools, dem Verschwimmen der Grenzen von Arbeits- und Privatleben.

Eine Erfahrung, die immer mehr ins Bewusstsein dringt und die das Führungshandeln von Führungskräften entschei­dend prägt, ist die Erkenntnis, wie schwer es ist, Tag für Tag auf Sicht zu fahren, mehrmals täglich mitein­an­der wider­spre­chen­den Vorgaben und Umsetzungsverordnungen klar zu kommen, Sicherheit dort auszu­strah­len, wo man selbst keine oder nur eine sehr begrenzte Sicherheit hat und mit einem hohen Grad von Ungewissheit Entscheidungen treffen muss.

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Warum ein Reden von Work-Life-Balance falsch ist

Wie ein Brennglas hat Corona den Blick auf viele gesell­schaft­li­che Entwicklungen gewor­fen und den Wandel aufge­zeigt, der sich gerade unauf­halt­sam vollzieht. Das gilt auch und gerade für die vielbe­schwo­rene Work-Life-Balance. Wer erlebt hat, was es heißt, zuhause zu arbei­ten, ständig erreich­bar zu sein, zusätz­lich Kinder im Home Schooling oder pflege­be­dürf­tige Angehörige zu betreuen, der weiß, dass Work-Life-Balance ein frommer Wunsch und ein akade­mi­scher Fachbegriff ist.

Aus diesem Grund wollen wir uns in diesem Blogbeitrag gerade einmal mit den Hintergründen dieses so häufig genutz­ten Fachbegriffs befas­sen. Es geht weniger um eine exklu­sive Begriffsdeutung, sondern um ein Weiten des Blicks und des Erkenntnishorizonts bezogen auf eine Realität und eine Wunschvorstellung, die mit Work-Life-Balance viel zu wenig beschrie­ben ist.

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Work-Life-Balance in Corona-Zeiten

Seit etwas über einem Jahr beein­flusst das Corona-Virus unsere Lebens- und Arbeitswelt. Wie massiv diese Auswirkungen sind, hätten wir uns vor dieser Zeit nicht vorstel­len können. Eines zeigt sich auch deutlich: Das Corona-Virus hat zu einer unglaub­li­chen Beschleunigung in der Transformation der Arbeitswelt geführt. Damit ist nicht nur die Beschleunigung durch die Digitalisierung gemeint, sondern auch die Verdichtung der Anforderungen an die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben.

Wir befas­sen uns daher in diesem Blog-Artikel mit der Frage, ob es nach einem Jahr schon erste – vielleicht sogar wissen­schaft­lich fundierte – Aussagen gibt, welche Lösungen Unternehmen und Betroffene gefun­den haben und wie sich diese in der Praxis als wirkungs­voll bewährt haben. Ziel ist es doch, in einer weniger einge­schränk­ten Zeit nach der Pandemie auf positive Erfahrungen zurück­grei­fen zu können, ohne das Erreichte über Bord werfen zu müssen. Daher werden wir uns mit ausge­wähl­ten Studienergebnissen zu diesem Thema befas­sen. Und wir werfen auch einen Blick auf die Frage, ob Unternehmen, die sich schon lange in ihrer Personalpolitik strate­gisch mit der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben befas­sen, nicht inzwi­schen Wettbewerbsvorteile gegen­über ihren Mitbewerbern vor allem in Bezug auf Loyalität, Bindung und Empfehlungsmarketing ihrer Beschäftigten verschafft haben.

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Generationsübergreifende Arbeitsmodelle für Unternehmen: Geteilte Führung / Führung in Teilzeit

Im letzten Blogbeitrag haben wir uns mit der Frage befasst, wie es für Unternehmen gelin­gen kann, zukünf­tig quali­fi­zierte Männer sowie Frauen in Fach – und Führungspositionen zu bekom­men und sie dort zu halten, sodass die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben auch in Krisenzeiten gelin­gen kann.

War noch vor etwas über einem Jahr das mobile Arbeiten oder das Homeoffice ein sehr emotio­nal disku­tier­tes Thema, ist es inzwi­schen eine nicht mehr rückgän­gig zu machende Realität geworden.

Ein Thema, das in den letzten Monaten nach und nach in den Fokus gerückt ist, und das momen­tan ebenso emotio­nal disku­tiert wird, wie das mobile Arbeiten noch vor über einem Jahr, ist das Thema der geteil­ten Führung oder sogar der Führung in Teilzeit. Für viele ist noch unvor­stell­bar, wie geteilte Führung oder auch Führung in Teilzeit gelin­gen kann – für die Betreffenden selbst, für ihre Teams und Verantwortungsbereiche, für das gesamte Unternehmen.

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Die Zukunft für Frauen (und Männer) in Führungsverantwortung: Flexibles Arbeiten und Führung in Teilzeit

Willkommen 2021! Ob es aufgrund der tiefgrei­fen­den Erfahrungen und Erlebnisse, der beruf­li­chen Herausforderungen und priva­ten Veränderungen ein tatsäch­lich willkom­me­nes Jahr wird oder nicht, wissen wir noch nicht. Aber wir können darauf hoffen, dass es sich bald zum Guten wenden wird – finan­zi­ell-wirtschaft­lich, persön­lich-gesund­heit­lich, unternehmens-transformatorisch.

Wie ein Brennglas hat die Corona Pandemie dazu geführt, dass bestimmte Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, die vorher eher latent vorhan­den waren, in einer unglaub­li­chen Beschleunigung sicht­bar gewor­den und in den Vordergrund getre­ten sind. Diese zeigen sich beim Mobilen Arbeiten oder beim Arbeiten im Homeoffice. Viele Errungenschaften sind nicht mehr rückgän­gig zu machen und werden den Unternehmensalltag und damit verbun­den neue hybride Arbeitsformen entschei­dend prägen. In frühe­ren Blogbeiträgen haben wir ausdrück­lich darüber gesprochen.

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Frauen in Führung – In Corona-Zeiten

Nicht lange nachdem die Nachricht von Covid-19 um die Welt gegan­gen war, wurde klar, dass es sich um eine Gesundheitskrise pande­mi­schen Ausmaßes handeln würde. Es wurde aber auch schon früh deutlich, dass die Risiken weitaus größer sind als es die Gesundheitsmaßnahmen noch immer zulassen.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Während Männer zahlen­mä­ßig häufi­ger an dem Virus schwer erkrank­ten oder diese nicht überleb­ten, haben Frauen hinge­gen die sozia­len und wirtschaft­li­chen Auswirkungen der Pandemie unver­hält­nis­mä­ßig stark, und zwar von Anfang an zu spüren bekommen.
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Zoom-Fatigue – Die Realität der Zoom-Müdigkeit oder Warum Zoom die Menschen so müde macht

Wenn Sie heutzu­tage immer mehr feststel­len, dass Sie am Ende Ihres Arbeitstages erschöpf­ter sind als früher, sind Sie nicht allein. In den letzten Monaten – fast schon im Gleichschritt mit der Pandemie – tauchte die Erwähnung der “Zoom-Müdigkeit” in den sozia­len Medien immer häufi­ger auf. Die Google-Suche nach dem gleichen Ausdruck hat seit Anfang März diesen Jahres stetig zugenom­men. Warum ist das so?

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work from home 0920

Homeoffice in Corona-Zeiten – Wie Mitarbeitende Homeoffice erleben und was bleiben wird

Eine Folge der Coronavirus-Pandemie ist noch immer ein enormer Anstieg der Zahl der Menschen, die von zu Hause aus arbei­ten (müssen). Die Frage ist: Wie viele von ihnen werden es auch weiter­hin wollen oder dürfen, wenn die COVID-19-Krise wieder abklingt?

In einigen Branchen ist das Arbeiten von zu Hause aus quasi über Nacht zur Normalität gewor­den. Viele genie­ßen die Vorteile des rasant fortschrei­ten­den techno­lo­gi­schen Fortschritts, der es ihnen ermög­licht, mit ihren Kolleginnen und Kollegen und Vorgesetzten sogar über weite Destinationen hinweg zu kommunizieren.

Dies gilt insbe­son­dere deshalb, weil techno­lo­gi­sche Applikationen und innova­tive Software sowie ihre Arbeitswerkzeuge, unabhän­gig von ihrem Standort überall zugäng­lich sind. Die Folge davon ist eine absolute Flexibilität, den Arbeitsablauf nach den eigenen Präferenzen zu planen, wo auch immer sie sich befinden.

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Frau am Laptop

Homeoffice in Corona-Zeiten – Wie man Teamgeist auch von zu Hause aus am Leben erhält

Arbeiten im eigenen Homeoffice, nicht selten auch in Kombination mit einem Team, ist für viele inzwi­schen nahezu alltäg­lich gewor­den. Die Unternehmen sind gezwun­gen, sich mehr oder weniger über Nacht damit ausein­an­der­zu­set­zen. Eine Schlüsselfrage, die Vorgesetzte seither bewegt: Welchen Einfluss wird das Homeoffice auf die Produktivität der eigenen Leistungen und eines zuvor in Präsenz geführ­ten Teams haben?

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Homeoffice in Corona-Zeiten – Wie kann ich mein Team aus der Ferne erfolg­reich führen?

Die Corona Epidemie hat unser Arbeiten nachhal­tig verän­dert. Quasi über Nacht mussten Mitarbeitende, die bisher vor Ort in ihrem Büro gearbei­tet hatten, ihren gesam­ten „Workflow“ ins Homeoffice tragen. Führungsverantwortliche sind von einem Tag auf den anderen gezwun­gen, ihren Führungsstil zu ändern und ihn so anzupas­sen, dass sie ihre Teammitglieder aus der Ferne führen können.

Gleichzeitig müssen sie die Zielvorgaben des Unternehmens nach wie vor erfül­len. Sicherung der Liquidität, des Standorts, der Wirtschaftlichkeit sind Überlebensfragen gewor­den. Und werden es noch lange bleiben. Wie ist Führung, wie ist Arbeit, wie ist Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben unter diesen so „neuen“ und belas­ten­den Umständen denn auf unbestimmte Dauer (noch) machbar?

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